Edith-Stein-Kreis Göttingen e.V.

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Preisträger 2013   

Der Edith-Stein-Preis 2013    

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., hat die Grenzen, die die Gesellschaft und die Politik Frauen setzten und setzen, nie akzeptiert. Wie Edith Stein ist sie zutiefst davon überzeugt, dass man sich zur Wehr setzen muss, wenn Frauen einseitig auf Rollen festgelegt, diskriminiert oder ausgegrenzt werden. Grenzüberschreitend hat Rita Süssmuth sich in Politik, Gesellschaft und Kirche für Frauen eingesetzt und sich damit im Sinne Edith Steins in hervorragender Weise ausgezeichnet und bewährt.
Für Generationen von Frauen in Deutschland ist sie ein Vorbild in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung in allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Göttingen, 01. Juli 2013

Heiner J. Willen  
Vors. des Edith-Stein-Kreises e.V.  

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Programm der Preisverleihung am 17.11.2013.   

Begrüßung durch Herrn Heiner J. Willen  
Vorsitzender des Edith-Stein-Kreises Göttingen

Grußworte von Wilhelm Gerhardy,
Bürgermeister der Stadt Göttingen

Grußworte von Dr. Katharina Seifert, Freiburg
Präsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft, Deutschland e. V.

Laudatio: Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins    
Münster 

Übergabe des Preises
Vorstand und Wigbert Schwarze, Dechant

Die Urkunde   

Preisträgerin Prof. Dr. Rita Süssmuth

Musik: Studentinnen der Hochschule für Musik und Theater "Felix-Mendelssohn-Bartholdy", Leipzig, spielen auf Renaissance-Instrumenten des Flötenbauers Livirgi. 

Einladung zur Begegnung 

Fotos der Preisverleihung   

Pressebericht    

 

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Eröffnung und Begrüßung

durch Herrn Heiner J. Willen, 
Vorsitzender des Edith-Stein-Kreises Göttingen

 

Foto: K. Wehr

Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herrn, liebe Freundinnen und Freunde des Edith-Stein-Kreises. Ich heiße Sie herzlich willkommen im Göttinger Alten Rathaus zur 10. Verleihung des Edith-Stein-Preises.

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“. So sagt es Art. 3    Absatz 1 unseres Grundgesetzes. Der Absatz 2 dieser Norm präzisiert: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Als Edith Stein vor dem 1. Weltkrieg Schülerin der Victoria-Schule in Breslau war, gab es in Europa und Nordamerika die Bewegung der Frauenrechtlerinnen - Suffragetten – so wurden sie abschätzig genannt -, die für ein Allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Oberschülerin begann sich zu fragen, warum nur Männer bei politischen Wahlen ihre Stimme abgeben konnten – damals in Deutschland und auch sonst auf dieser Erde. Ihr leidenschaftliches Interesse für alles politische Geschehen führte 1911 dazu, als Edith Stein ihr Studium an der Universität Breslau begann, dass sie dem „Preußischen Verein für Frauenstimmrecht“ beitrat. Nach Ihrem Wechsel an die Universität Göttingen im Jahr 1913 bekennt sie: „Ich war eine radikale Frauenrechtlerin geworden.“

Das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern ließ sie ihr Leben lang nicht mehr los. Nach ihrer Konversion zum Christentum und während ihrer Zeit als Lehrerin in Speyer in der 20ger Jahren des vorigen Jahrhunderts nahm sie in zahlreichen Aufsätzen und Vorträgen Stellung zu Frauenfragen. Die Würde der Frau lag ihr am Herzen – sie hatte ja selbst die Erfahrung gemacht, dass sie in der Männergesellschaft der Universität Göttingen nicht habilitiert werden konnte – nur, weil sie eine Frau war.

Aber auch die Situation der Frau in der Kirche beschäftigte sie. Bereits 1928 konstatiert sie in einem Artikel über das Diakonat und Priestertum der Frau: „Dogmatisch scheint mir nichts im Wege zu stehen, was es der Kirche verbieten könnte, eine solche bislang unerhörte Neuerung durchzuführen“. Persönlich sprach sie sich allerdings damals gegen eine Ordination von Frauen aus.

Unermüdlich reiste sie in dieser Zeit durch den deutschsprachigen Raum und hielt Vorträge. Als Referentin innerhalb der katholischen Frauenbewegung setzte Edith Stein sich u.a. für eine grundsätzliche Reform und bessere Qualität der Mädchenbildung sowie für eine Erweiterung der Berufsmöglichkeiten von Frauen ein. Sie betonte damals: „Keine Frau ist ja nur Frau, jede hat ihre individuelle Eigenart und Anlage so gut wie der Mann und in dieser Anlage die Befähigung zu dieser und jener Berufstätigkeit künstlerischer, wissenschaftlicher, technischer Art"

Heute Abend wird Ihnen, sehr verehrte, liebe Frau Süssmuth, der Edith-Stein-Preis 2013 überreicht. Wir vom Kuratorium und Verein Edith-Stein-Kreis sehen eine klare Linie von Edith Stein und ihrem Engagement für das Frauenwahlrecht, für die Gleichstellung von Frauen und Männern und für die Würde von Frauen zu Ihnen und ihrer Arbeit in Politik und Gesellschaft. Wir freuen uns, Sie heute Abend in ihrem ehemaligen Wahlkreis, in Göttingen begrüßen zu können. Seien Sie uns ganz herzlich willkommen.

Ein herzliches Willkommen auch Ihnen, liebe Frau Heimbach-Steins. Sie sind Professorin und Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Als Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, der Theologischen Kommission des Katholischen Deutschen Frauenbundes, sowie des Vereins AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e.V. engagieren Sie sich weit über die Universität hinaus. Wir freuen uns sehr, dass Sie die Laudatio für Frau Süssmuth übernommen haben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

gemeinsam mit meinen Vorstandskolleginnen Gabriele Braun, Inge Rehberg und Elke Lahmann, sowie den beiden Ehrenmitgliedern des Vorstandes Dr. Mary Heidhues und Dr. Marianne Zingel, freue ich mich, dass Sie so (überaus) zahlreich heute in unser Altes Rathaus gekommen sind. Seien Sie uns herzlich willkommen – auch wenn ich nicht alle ihre Namen nennen kann. Sie hätten es alle verdient

Ein besonderer Gruß geht an die Mitglieder unseres Kuratoriums, das die heutige Preisträgerin gekürt hat. Ich begrüße

Bürgermeister Wilhelm Gerhardy,

die stellvertr. Superintendentin Dr. Dagmar Henze,

Dr. Bettina Kratz-Ritter von der Gesellschaft für christlich-jüd. Zusammenarbeit,

Dr. Corinna Morys-Wortmann vom Dekanatspastoralrat

und Dechant Wigbert Schwarze.

P. Dr. Theo Schneider, Superior der Jesuiten, lässt sich heute entschuldigen. Er feiert zeitgleich einen Sonntagsgottesdienst, für den keine Vertretung zu bekommen war. Prof. Heinrich Detering ist leider erkrankt.

Ich freue mich sehr, zwei junge Damen begrüßen zu dürfen: Friederike Merkel und Dora Haraszti studieren an der Hochschule für Musik und Theater „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig und werden uns mit Musik auf Renaissance-Instrumenten des Flötenbauers Livirgi erfreuen. Schön, dass Sie da sind.

Ich darf Sie beide nun auf die Bühne bitten zu ihrem ersten Stück. Anschließend werden Bürgermeister Gerhardy für die Stadt Göttingen und Dr. Katharina Seifert für die Edith-Stein-Gesellschaft Deutschlands Grußworte sprechen.

Herzlichen Dank.


     

Grußwort


Wilhelm Gerhardy, 

Bürgermeister der Stadt Göttingen 

überbrachte Grußworte der Stadt 

 

 
Manuskript des Grußwortes

 Foto: K. Wehr

Grußwort

Dr. Katharina Seifert, Freiburg

Präsidentin der  Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V.


 

 

Manuskript des Grußwortes

Foto: K. Wehr 

  

     

Laudatio
   

Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt 

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins,   

Münster

 

Foto:

Frau Süssmuth bedankt sich. 

Manuskript der Laudatio

Foto: K. Wehr

 

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Übergabe des Preises

 

Foto: K. Wehr Foto: K. Wehr
Foto: Hoffmann (ESGD) Foto: K. Wehr

 


    

Urkunde  

Die Edith-Stein-Medaille

URKUNDE

 

Der Edith-Stein-Kreis e.V. verleiht den

Göttinger Edith-Stein-Preis 2013

Der Göttinger Edith-Stein-Kreis würdigt mit dem Edith-Stein-Preis 2013 den außerordentlichen Einsatz von Prof. Dr. Rita Süssmuth für die Gleichstellung von Frauen und die Gleichberechtigung in allen Bereichen der Gesellschaft.

Rita Süssmuth hat die Grenzen, die die Gesellschaft und die Politik Frauen setzten und setzen, nie akzeptiert. Wie Edith Stein ist sie zutiefst davon überzeugt, dass Frauen sich zur Wehr setzen müssen, wenn sie einseitig auf Rollen festgelegt, diskriminiert oder ausgegrenzt werden. Grenzüberschreitend hat Rita Süssmuth sich in Politik, Gesellschaft und Kirche für Frauen eingesetzt und sich damit im Sinne Edith Steins in hervorragender Weise ausgezeichnet und bewährt.


Für Generationen von Frauen in Deutschland ist sie ein Vorbild in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung.

 

Göttingen, den 17. November 2013

für den Vorstand des Edith-Stein-Kreises    e.V.  

Heiner J. Willen, Vors.  

  

        

 



Die Preisträgerin 
Prof. Dr. Rita Süssmuth  antwortet und bedankt sich. 

 

 



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Foto: K. Wehr
 

 

  

        

weitere Fotos:

Fotos. K. Wehr

 

 

        

Einladung zu Begegnung und Gespräch

Mit Getränken als Erfrischung war dann viel Zeit für Kontakte und Gespräche 

mit der Preisträgerin und vielen Gästen.  

 

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Presseberichte 

Dekanat Göttingen (abe)

 

 

 

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 11.12.2013